Rugby als Schulsport

Rugby leidet in Deutschland unter Vorurteile, Verwechslungen oder falsche bzw. ungenaue Vorstellungen. Diese Umstände machen es einen rugbyinteressierten Lehrer nicht immer leicht, Sportkollegen und den Schuldirektor davon zu überzeugen, an ihrer Schule Rugby als Sportangebot einzuführen. An dieser Situation möchten wir etwas ändern,  da wir in den letzten Jahren viel positives Feedback von Schulen bekamen, die den Versuch gestartet haben Rugby als Schulsport anzubieten.
Wir haben hier ein Argumente zusammengetragen, die auch Sie davon überzeugen sollen, Rugby an Ihrer Schule einzuführen:
Rugby ist ein einfach zu erlernendes Spiel

  • Grundtechniken sind Laufen, Werfen, Passen und Fangen
  • Es gibt keine Schritt und Dribbelregeln
  • Der Ball darf mit dem Fuß und der Hand gespielt werden
  • Der Zielbereich wird durch die gesamte Breite des Spielfeldes gebildet

Rugby kann von jedem gespielt werden

  • Durch die Vielseitigkeit und Variantenvielfalt des Rugbyspiels kann für jeden Spielertypen eine für ihn angemessene Aufgabe gefunden werden
  • Jeder kann Rugby in einer seiner Schwächen und Stärken orientierten Position spielen

Rugby ist ein Teamsport

  • Die gesamte Mannschaft ordnet sich einem gemeinsamen Ziel unter
  • Die soziale Kompetenz der Schüler wird gefördert
  • Ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl wird erzeugt

Rugbyregeln sind variabel und veränderbar

  • Sie können individuellen Umständen und Bedingungen angepasst werden (Koedukation)
  • Die Regeln können gemeinsam entwickelt werden
  • Ein Verhaltenscodex kann gemeinsam erarbeitet werden (Fairplay)

Rugby ist gewaltpräventiv

  • Kontrollierter Körperkontakt durch ein variables, auf die Zielgruppe anwendbares Regelwerk
  • Kanalisierung überschüssiger Energien und Kräfte in sinnvolle sportliche Betätigung
  • Die natürliche Bewegung, um einen Gegner zu stoppen ist eine Klammerbewegung, die wenig Verletzungsrisiko in sich birgt
  • Durch das gemeinsame Erarbeiten von Verhaltensregeln trägt Rugby zur Friedenserziehung bei

Rugby ist koedukativ

  • Mädchen und Jungen können gemeinsam spielen
  • Man kann unterschiedliche Regeln für Mädchen und Jungen einführen und dennoch gemeinsam spielen

Rugby fördert vielfältige motorische sowie kognitive Fähigkeiten

  • Ganzheitliche Beanspruchung des Bewegungsapparates
  • Strategieentwicklung durch die Schüler/Schülerinnen
  • Kommunikation innerhalb einer Mannschaft ist nötig und wird gefördert

Rugby fördert die Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit

  • Rugbysport als Medium gegen Egoismus und Rassismus im Sport
  • Rugbysport als sinnvolle Freizeitgestaltung
  • Identitätsbildung durch Rugbysport
  • Das Akzeptieren vorhandener Regeln muss erlernt werden und nur dadurch können Erfolgerlebnisse erzielt werden

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